Berufliche Bildung in Schleswig-Holstein

Change School Summit

Berufliche Bildung in Schleswig-Holstein findet nachhaltige Wege

Mitmachkonferenz „Berufliche Bildung in Schleswig-Holstein findet nachhaltige Wege“ für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Ausbildungsbetrieben zu Nachhaltigkeit
Berufliche Bildung in Schleswig-Holstein findet nachhaltige Wege

Ende 2025 trafen sich ca. 150 Schüler:innen, Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbilder:innen aus 6 beruflichen Schulen und 15 Ausbildungsbetrieben auf der „Passat“ in Travemünde.

In 24 Workshops setzten sie sich bei der Mitmachkonferenz am 15. und 16. Oktober praxisnah mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragen nachhaltiger Entwicklung auseinander und erlebten vielfältige Methoden innovativer Bildung.

Begrüßt wurden sie an Bord mit der Contacta Methode, um sie untereinander in Austausch zu bringen. Fragen wie „Was möchtest du gerne in der Welt entdecken?“ oder „Was hast du mit dem Thema „Nachhaltigkeit in deiner Schule/ Ausbildung/Beruf zu tun?“ wurden beantwortet und kurze Statements zu BNE an die Wäscheleine auf dem Schiff gehängt.

Inputs, Erfahrungen, Ideen, Herausforderungen und Handlungsperspektiven wurden auf dem Summit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Methoden bearbeitet. Daraus entstanden neue Ideen, Impulse und Herangehensweisen und Freude am Mitgestalten. 

Über regionale Vernetzungsteams werden sie mit den Menschen vor Ort und Nachhaltigkeitsexpert:innen weiterentwickelt. 

Von der DGBNE e.V. waren wir in zwei Workshops involviert: Astrid Hölzer bot den Workshop „Ist unser Beruf zukunftsfähig? Wo ankern wir aktuell und welche Winde können wir nutzen, um Fahrt aufzunehmen?“ Mit insgesamt 25 Teilnehmenden aus verschiedenen Schulen, Ausbildungen und Berufen an. Nach einer Vorstellungsrunde mit Nachhaltigkeitspostkarten widmeten wir uns in Kleingruppen dem Thema „wie nehmt ihr Nachhaltige Entwicklung aktuell in euren Ausbildungen und Berufen wahr?“ mit Hilfe der ABC-Methode.

Im Anschluss arbeiteten wir in neuen Gruppen zur Vision „Es ist 2030 und euer Berufsfeld hat sich mit dem Blick auf eine Nachhaltige Entwicklung beispielhaft entwickelt. Gibt es Leuchtturmprojekte und wie wurde erfolgreich gesteuert?“ Dabei entstanden vielfältige Visionsbilder als Grundlage fürs Weiterdenken und Erstellen auf Handlungsoptionen den nächsten Tagen auf dem Schiff sowie den kommenden Monaten vor Ort.

Dagmar Moldehn gestaltete zusammen mit Volker Krause von der Bohlsener Mühle den Workshop „Wir können die Welt gesund essen. Nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittel für eine lebenswerte Zukunft. Die Bohlsener Mühle mit Gründer Volker Krause aus Niedersachsen berichtete über den Weg zu mehr Nachhaltigkeit, zu Möglichkeiten und Schwierigkeiten, zu Erfolgen und Rückschlägen. Mit Methoden aus der Zukunftswerkswerkstatt entwickelten sich ganz konkret viele Antworten zu Nachhaltigkeit in dieser Branche. Eindeutig nachahmenswert. Und natürlich auch neue Einsichten in die Berufswahl und in unserer Rolle als Verbraucherin und Verbraucher.

Titelfoto: Astrid Hölzer
sonstige Fotos:
1 bis 2:  Astrid Hölzer
3 bis 6: Mark Kessler